Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Web Lift – FAKTOR Marketing by Miro Stoll
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Web Lift, FAKTOR Marketing by Miro Stoll, Brabantstraße 27, 28217 Bremen (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über die Erstellung, Bereitstellung und den Betrieb von Websites. Als „Auftraggeber“ gelten natürliche und juristische Personen jeden Geschlechts. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Auftragnehmers Vertragsbestandteil.
Der Auftragnehmer erstellt für den Auftraggeber eine individuelle Website inklusive Design, Texten und suchmaschinenoptimierter Grundlage (SEO) und stellt Domain sowie Webhosting bereit. Umfang und Einzelheiten der Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Vereinbarung (Auftragsbestätigung), die der Auftragnehmer dem Auftraggeber übersendet und die der Auftraggeber annimmt. Bei Widersprüchen geht die Vereinbarung diesen AGB vor.
(1) Der Auftraggeber kontaktiert den Auftragnehmer mit einer Anfrage. (2) Der Auftragnehmer übersendet dem Auftraggeber eine Vereinbarung (Auftragsbestätigung). Der Vertrag kommt mit deren Annahme durch den Auftraggeber zustande. (3) Nach Annahme erhält der Auftraggeber einen Fragebogen. Der Auftraggeber übermittelt die erforderlichen Inhalte und Informationen und bestätigt diese. (4) Anschließend setzt der Auftragnehmer die Website um.
(1) Die Umsetzung setzt die Mitwirkung des Auftraggebers voraus. Erforderliche Inhalte, Informationen und Freigaben sind rechtzeitig bereitzustellen. (2) Ab Bestätigung des Auftrags beträgt die Frist zur Beantwortung von Rückfragen und Anforderungen des Auftragnehmers jeweils 3 Tage. (3) Antwortet der Auftraggeber nicht fristgerecht, wird er gemahnt. Mit jeder Mahnung beginnt die 3-Tage-Frist erneut. (4) Die Folgen wiederholt verspäteter Antwort regelt § 11.
Nach Bestätigung der Inhalte durch den Auftraggeber setzt der Auftragnehmer die Website um. Dem Auftraggeber stehen 3 Revisionsschleifen zur inhaltlichen Bearbeitung der Website zur Verfügung. Weitergehende Änderungen können gesondert vereinbart und berechnet werden.
Dem Auftraggeber steht es frei, ob die Website online oder offline geschaltet ist. Der Auftragnehmer folgt einer entsprechenden Weisung des Auftraggebers bis zu 3 Mal innerhalb von 12 Monaten. Die Zahlungspflicht für Domain und Hosting (§ 8) bleibt hiervon unberührt.
(1) Die einmalige Vergütung für die Website („Gesamtsumme“) beträgt 890 € netto zzgl. der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer. (2) Die Gesamtsumme wird nach Online-Schaltung der Website mit Rechnungsstellung fällig und ist innerhalb von 7 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu zahlen.
(1) Für Domain und Webhosting fällt eine monatliche Gebühr von 19,90 € netto zzgl. der jeweils gesetzlichen Umsatzsteuer an. (2) Die Gebühr wird über einen Stripe-Zahlungslink aktiviert, den der Auftragnehmer zusammen mit der Rechnung zusendet. Der Auftraggeber ist verpflichtet, den Zahlungslink zu aktivieren. (3) Die Mindestlaufzeit beträgt 12 Monate; die Gebühr ist monatlich zu zahlen. (4) Nach Ablauf der Mindestlaufzeit kann der Auftraggeber die Domain- und Hostingleistung mit einer Frist von 60 Tagen zum Monatsende kündigen.
Mit vollständiger Fertigstellung der Website – unabhängig davon, ob Revisionsschleifen genutzt wurden oder nicht – ist die Gesamtsumme in voller Höhe (100 %) verdient und wird nach Maßgabe von § 7 fällig.
Nach Bestätigung des Auftrags kann der Auftraggeber den Auftrag abbrechen. In diesem Fall schuldet der Auftraggeber: – 25 % der Gesamtsumme, wenn mit der Umsetzung noch nicht begonnen wurde; – 50 % der Gesamtsumme, wenn mit der Umsetzung bereits begonnen wurde. Eine bereits aktivierte Domain- und Hostinggebühr bleibt hiervon unberührt.
Antwortet der Auftraggeber trotz Mahnung wiederholt nicht fristgerecht (§ 4), ist der Auftragnehmer ab der 3. Mahnung berechtigt, den Auftrag abzubrechen und 75 % der Gesamtsumme in Rechnung zu stellen. Die monatliche Gebühr für Domain und Hosting entfällt in diesem Fall.
Mit vollständiger Zahlung der Gesamtsumme erhält der Auftraggeber das Recht, die erstellte Website im vereinbarten Umfang zu nutzen. Bis zur vollständigen Zahlung verbleiben alle Rechte beim Auftragnehmer. Domain und Hosting werden für die Laufzeit gemäß § 8 bereitgestellt.
Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Für vom Auftraggeber gelieferte Inhalte und deren Rechtmäßigkeit ist der Auftraggeber verantwortlich.
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. (2) Ist der Auftraggeber Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Bremen. (3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Stand: Juli 2026